Karriere

Aufgrund der breit gefächerten Ausbildung stehen den Absolventinnen und Absolventen des Faches Life Science zahlreiche Berufsfelder in der Industrie, in Behörden, Hochschulen, universitären und außeruniversitären Forschungseinrich­tungen offen.

Der Bachelorabschluss bildet einen ersten wissenschaft­lichen und berufsbefähigenden Abschluss, mit dem die Absolventinnen und Absolventen die für den Übergang in die Berufspraxis grundlegenden Fachkenntnisse erworben haben und grundlegende Zusammenhänge des Faches Life Science überblicken. Absolventinnen und Absolventen des Bachelor­studiums haben in der Industrie ähnliche Berufschancen wie Bio­chemikerinnen und Biochemiker oder Biotechnologinnen und Biotechnologen mit Bachelorabschluss. Sie arbeiten in der Produktion, Qualitätskontrolle, im Patentwesen, Projektmanagement, Marketing und Umweltschutz .

In der Regel wird sich an den Bachelorabschluss ein Masterstudium anschließen, dessen Ziel es ist, die Studierenden auf eine Karriere in der universitären und außeruniversitären Grundlagen­forschung vorzubereiten. Erfahrungsgemäß schließt sich an das Masterstudium dann noch eine ca. dreijährige Promotion an. Überdurchschnittlich gute Studierende können hier im sog. Fast Track ohne Masterarbeit direkt zur Promotion zugelassen werden und damit ihre Studienzeit verkürzen. Die Promotion ist im Fach Chemie wie auch im Fach Biologie möglich, wobei auch hier besonders begabte Doktorandinnen und Doktoranden die Aufnahme in die aus Mitteln der Exzellenzinitiative geförderte Graduiertenschule „Chemical Biology“ beantragen können, die eine Promotion im interdisziplinären Umfeld ermöglicht.

Arbeitsmöglichkeiten finden Master-Absolventinnen und -Absolventen wie auch Promovierte  in der biotechnologischen oder industriellen Forschung oder in verwandten Dienstleistungsbereichen wie z.B. Umweltbehörden oder Consulting-Firmen, in denen fundierte naturwissenschaftliche Kenntnisse in den Fächern Chemie und Biologie erforderlich sind.