Studium Bachelor Chemie

Der Bachelor Studiengang Chemie

Das Lehrangebot des grundständigen Bachelor Studiums erstreckt sich über sechs Semester. Der zeitliche Gesamtumfang der für den erfolgreichen Abschluss des Bachelor Studiums erforderlichen Module beträgt 180 ECTS-Credits. Ein ECTS-Credit entspricht 25 - 30 Arbeitsstunden.

Das gesamte Ausbildungsprogramm ist in seinem Ablauf gut durchgeplant und aufeinander abgestimmt. Für jedes Semester gibt es einen genauen Stundenplan, sodass Terminüberschneidungen vermieden werden. Die Studierbarkeit des Studienganges wird ständig durch Rückkopplung mit den Studierenden und systematische Befragungen überprüft und gegebenenfalls verbessert.

Die folgende Übersicht zeigt die Inhalte, die im Studium abgedeckt werden. Die Prüfungen des Bachelor Studiums werden dabei studienbegleitend in Form von Klausuren oder mündlichen Prüfungen abgelegt.


Modulübersicht des Bachelor Studiengangs Chemie

1. Allgemeine und Anorganische Chemie (21 Credits)
2. Mathematik (10 Credits)
3. Physik (12 Credits)
4. Organische und Bioorganische Chemie (23 Credits)
5. Physikalische Chemie I (13 Credits)
6. Physikalische Chemie II (7 Credits)
7. Anorganische Chemie II (15 Credits)
8a. Biochemie (Wahlpflichtmodul alternativ zu 8b) (11 Credits)
8b. Synthese und Materialeigenschaften von Polymeren (Wahlpflichtmodul alternativ zu 8a) (11 Credits)
9. Physikalische Chemie III (7 Credits)
10. Festkörperchemie (16 Credits)
11. Physikalische Chemie IV (10 Credits)
12. Organische Chemie III (3 Credits)
13. Integriertes Synthesepraktikum (12 Credits)
14. Organische Chemie IV (3 Credits)
15. Toxikologie und Rechtskunde (2 Credits)
16. Wahlpflichtmodul Schlüsselqualifikationen (3 Credits)
17. Bachelorarbeit (12 Credits)

Durch die Pflichtmodule 1-7 und 9-14 werden die stofflichen und methodischen Grundlagen der modernen Chemie in großer Breite abgedeckt. Durch das Modul 15 (Toxikologie und Rechtskunde) wird den Absolventen für die berufliche Praxis wichtiges Allgemeinwissen vermittelt. Die Wahlpflichtmodule 8a (Biochemie) bzw. 8b (Synthese und Materialeigenschaften von Polymeren) erlauben eine Weichenstellung und Vororientierung in eine der zwei Hauptausrichtungen der Forschungsaktivitäten des Fachbereichs Chemie, nämlich den Lebenswissenschaften einerseits und den Materialwissenschaften andererseits. Im Bereich der Schlüsselqualifikationen (Modul 16) besteht vollkommene Wahlfreiheit aus einem weiten universitären Angebot von Lehrveranstaltungen, die der Förderung allgemein berufsrelevanter Fähigkeiten dienen. Die Bachelorprüfung schließt auch die Anfertigung einer Bachelorarbeit ein (Modul 17). Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass der Studierende dazu in der Lage ist, die erlernten Methoden in einem überschaubaren wissenschaftlichen Projekt systematisch anzuwenden und an einem Forschungsprojekt mitzuarbeiten. Die Ergebnisse sind in einem wissenschaftlichen Bericht darzustellen.

Genauere Beschreibungen der einzelnen Module mit Lernzielen, Lehrinhalten, zeitlichem Umfang, Prüfungsanforderungen etc. finden Sie im Modulhandbuch. Alle Module werden gemäß Studienplan während eines Studienjahres einmal angeboten.

Studienablaufplan

Allgemeine Chemie

Anorganische Chemie

Mathematik I

Physik I

Praktikum Anorganisch-Analytische Chemie

Organische Chemie I

Physikalische Chemie I

Mathematik II

Physik II

Praktikum Anorganisch-Analytische Chemie

Physikpraktikum

Organische Chemie II

Biooganische Chemie

Physikalische Chemie II

Grundpraktikum Organische Chemie

Grundpraktikum Physikalische Chemie

Molekülchemie der Nichtmetalle

Physikalische Chemie III

Grundlagen der Festkörperchemie

Praktikum Anorganische Chemie II (Grundlagen)

Wahlmodul:

Biochemie, Praktikum

oder

Synthese und Eigenschaften von Polymeren, Praktikum

Physikalische Chemie IV

Organische Chemie III (Reaktionsmechanismen)

Koordinationschemie und Metallorganische Chemie

Fortgeschrittene Festkörperchemie

Praktikum Festkörperchemie

Integriertes Synthesepraktikum

Organische Chemie IV (Heterocyclen und Naturstoffe)

Toxikologie

Rechtskunde

Schlüsselqualifikationen

Integriertes Synthesepraktikum

Fortgeschrittenenpraktikum Physikalische Chemie

Bachelorarbeit

Freischussregelung

Als Möglichkeit zur Verbesserung der Noten wurde die Freischussregelung eingeführt. Die Studierenden erhalten dabei die einmalige Möglichkeit, eine bestandene Klausur zu wiederholen, sofern sie das erste Mal zum frühest möglichen Zeitpunkt, den der Studienplan vorsieht, geschrieben wurde und alle im Studienplan bis zum vorhergehenden Semester vorgesehenen Klausuren bereits erfolgreich abgelegt wurden. Gewertet wird die bessere Note der beiden Klausurergebnisse. Die Wiederholung einer bestandenen Klausur ist nur innerhalb der Regelstudienzeit von 6 Semestern möglich.