Prof. Dr. Helmut Cölfen

Würdigung für Konstanzer Chemiker

Prof. Dr. Helmut Cölfen vom Fachbereich Chemie der Universität Konstanz ist mit einer Ehrenprofessur der Qingdao University of Science and Technology (QUST) in China ausgezeichnet worden.

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Die Abstandsmessung innerhalb der Zelle mithilfe der Elektronenspinresonanz (ESR) liefert wichtige strukturelle Informationen über Biomakromoleküle unter nativen Bedingungen. Zum ersten Mal ist es gelungen, das gepulste ESR-Verfahren RIDME (relaxation-induced dipolar modulation enhancement) für die Abstandsmessung innerhalb der Zelle zu nutzen. Gegenüber dem bisher genutzten Verfahren der Doppel-Elektronen-Elektronen-Resonanz bietet es fünf Mal mehr Sensitivität. Copyright: Arbeitsgruppe Prof. Dr. Malte Drescher, Universität Konstanz

Neues Verfahren für die Abstandsmessung innerhalb von Zellen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Konstanz und Bielefeld sowie der ETH Zürich weisen zum ersten Mal nach, dass mithilfe des gepulsten Elektronenspinresonanz-Spektroskopieverfahrens RIDME (relaxation-induced dipolar modulation enhancement) Abstände in Biomakromolekülen innerhalb von Zellen gemessen werden können. Dabei zeigt RIDME deutliche Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Doppel-Elektronen-Elektronen-Resonanz-Verfahren (DEER).

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Funktionsweise des Ribozym-basierten Genschalters. Ein selbstschneidendes Tetrazyklin-gesteuertes Ribozym führt zum Abbau der gesamten mRNA und Abschalten der Genexpression. Durch Zugabe von Tetrazyklin wird das Ribozym inaktiviert, die mRNA stabilisiert und die Genexpression angeschaltet. Rechts: Anwendung des Genschalters im Tiermodell C. elegans. Tetrazyklin induzierte Expression des Fluoreszenz (mCherry)-markierten Huntingtin-Proteins (Htt) mit einer abnormal verlängerten Polyglutamin-Sequenz, die Chorea Huntington im Menschen verursacht. Die für Chorea Huntington charakteristische Bildung von Htt-Aggregaten kann im Tiermodell beobachtet werden. Copyright: L. A. Wurmthaler, M. Gamerdinger, J. S. Hartig

Erster Genschalter für C. elegans entwickelt

WissenschaftlerInnen aus den Fachbereichen Biologie und Chemie der Universität Konstanz schließen Lücke bei der Erforschung und Nutzung von Genschaltern – Erschaffung des ersten induzierbaren Systems für C. elegans, mit dem sich Gene gezielt anschalten lassen – Mögliche medizinische Anwendungen – Veröffentlichung im renommierten Online-Journal Nature Communications

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von links nach rechts: Malte Sinn, Jörg Hartig und Sebastian Knorr

Süßer Lysin-Abbau

In den Konstanzer Fachbereichen Chemie und Biologie wurden grundlegend neue Erkenntnisse zum Abbauweg der Aminosäure Lysin gewonnen – krebserregende Onkometabolite als Zwischenprodukte.

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